Kategorie: Presse
29. April 2013

HNA-Initiative gegen den Herztod


Kassel / Ahnatal. Täglich sterben in Deutschland über 350 Menschen am plötzlichen Herztod. Viele könnten gerettet werden, wenn sie schnell wiederbelebt würden. Dazu braucht es beherzte Helfer und viel mehr schnell erreichbare Laien-Defibrillatoren, die rettende Elektroschocks abgeben.

Startschuss fällt in Ahnatal

Die HNA-Initiative beginnt im Deltha-Fitness- und Sport-Zentrum – Nachahmer gesucht

Immer mehr Erwachsene machen gute Vorsätze wahr und treiben Sport. „Zu uns kommen zunehmend auch ältere Menschen“, sagt Holger Weber, Inhaber von Deltha Fitness Ahnatal. Allein in seinem Studio sei es in den vergangenen Jahren zweimal vorgekommen, dass Besucher einen Herzstillstand erlitten.

Der jüngste war 44 Jahre alt. Weil sich Deltha Fitness direkt neben einem großen Sportzentrum befindet und täglich lange geöffnet hat, eignet sich das Zentrum besonders, die HNA-Defi-Initiative für mehr Sicherheit auch im Sport zu starten.

Der Unterstützung des Kardiologie-Netzes Kassel, dem unter anderem Dr. Frank Jäger und Dr. Karl-Friedrich Appel angehören, ist es zu verdanken, dass hier künftig ein Defibrillator für den Notfall (Herzstillstand und Kammerflimmern) zur Verfügung steht. Denn die engagierten Herzspezialisten wissen: Bei körperlichen Belastungen können lebensgefährliche Herzprobleme eher auftreten. Mitunter gebe es erbliche Risikofaktoren oder bislang unerkannte Vorerkrankungen.

Manchmal ist auch ein Infekt die Ursache. Doch in Fitness-Studios sind Defis so gut wie nie zu finden. Die Anwendung ist ganz einfach: „Aufmachen, einschalten und alles wird erklärt“, machen Appel und Jäger potenziellen Lebensrettern Mut – und ermuntern Fitness-Studios, Sportstätten-Betreiber und Sportvereine, Defibrillatoren für den Notfall anzuschaffen. (hei)

So helfen Sie Leben retten

Die Erfolgsrate bei der Wiederbelebung bei einem plötzlichen Herztod ließe sich deutlich verbessern. Helfen Sie mit, Leben zu retten. Aufgerufen sind vor allem Sportvereine und Fitness-Studios sowie öffentliche Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr, Laien-Defibrillatoren anzuschaffen.

Oder Sie unterstützen diese Initiative und werden Defi-Sponsor. Die Idee: Jeder für einen Sportverein angeschaffte Defi sollte zur Hälfte mit Sponsorengeld finanziert werden. Mitstreiter sind Kasseler Kardiologen, das Gesundheitsamt Region Kassel, die Deutsche Herzstiftung und hoffentlich bald viele weitere Unterstützer und Sponsoren.

Sie erreichen die HNA-Redaktion unter Tel. 0561/203 14 14 oder per E-Mail an kassel@hna.de Noch eine Bitte: Melden Sie bereits vorhandene Defi-Standorte an gesundheitsamt@kassel.de

Von Martina Heise-Thonicke

10. August 2012

Rasenallee: Freie Fahrt ohne Schranke


Anschließend rollen die ersten Wagen hinter seinem Klein-Lkw auf dem 370 Meter langen Teilstück unter der Bahntrasse hindurch. Wenige Minuten später ist auch die östliche Fahrbahn offiziell freigegeben.

Seit Freitagmittag rollt der Verkehr über die Landesstraße, ohne am geschlossenen Bahnübergang halten zu müssen. „Schön, dass die Unterführung endlich fertigt ist“, meint Ahnatals Bauamtsleiter Günter Schmidt.

Neben ein paar Schaulustigen ist Schmidt einer der wenigen Menschen, die die Freigabe miterleben. Denn Deutsche Bahn und Straßenbaubehörde Hessen Mobil als Bauherren planen das offizielle Projektende mit Festakt erst im Herbst.

Schließlich ist das 3,5 Millionen Euro teure Projekt nicht abgeschlossen. Die Bereiche neben der Fahrbahn müssen noch hergerichtet, Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg über die Rasenallee gebaut werden. Diese werden parallel zu den Schienen über das Brückenbauwerk geführt. Und dann muss die Behelfsumfahrung rückgebaut, das Gelände renaturiert werden.

Im Sommer 2011 hatten die Arbeiten mit dem Bau der Behelfsumfahrung begonnen. Anschließend wurde die Erde für die neue Trasse ausgehoben, neben den Schienen das Brückenbauwerk für die Bahn errichtet. Dies wurde Ende November in seine vorgesehene Position geschoben.

„Wir haben alles, auch Dreck und Lärm, aus erster Hand mitbekommen. Das haben wir aber gerne in Kauf genommen“, sagt Anwohnerin Marianne Klöver. Auch Holger und Petra Weber, Betreiber des benachbarten Deltha Fitness Clubs, „warten auf den Startschuss“ der Verkehrsfreigabe. Und sie loben die am Bau beteiligten Firmen: „Die haben super gearbeitet. Wir hatten hier ein gutes Miteinander.“ Das sollte noch einige Monate bestehen bleiben.

Von Michael Schräer HNA

18. April 2012

Knaller beim TSV


knallerbeimtsvHandball. Der TSV Vellmar, seit drei Jahren das beste nordhessische Team in der Handball-Oberliga Hessen, kämpft in diesem Jahr aufgrund dreier Drittliga-Absteiger um den Verbleib in der höchsten hessischen Spielklasse.

Gebeutelt sind die wackeren Vellmarer durch unsägliches Verletzungspech. Nach dem Gesamtsaisonausfall von Spielmacher Adam Kovacs, weiteren Ausfällen von Peter Petrovszki und jüngst Benny Gunkel waren die Verantwortlichen zum Handeln verpflichtet.

Da kam der persönliche Kontakt von TSV-Coach Iljo Duketis zu Ex-Championsleague-Spieler und MT-Profi Milan Torbica gerade recht, um in der entscheidenden Saisonphase Alternativen zu schaffen.

Duketis: “Es freut mich, das solch ein hochkarätiger Spieler Charakter zeigt und uns in dieser schwierigen Phase hilft.” Möglich wurde dies, weil Torbicas Verein Schwaz in Österreich nicht die Play-Offs für die Liga-Meisterschaft erreicht hat. Wenn alle Verbandsmodalitäten geklärt sind, kann Torbica bereits am Sonntag im Heimspiel des TSV gegen das Spitzenteam der HSG Kahl/Kleinostheim (Tabellenvierter) zum Einsatz kommen (18 Uhr, Großsporthalle Vellmar).

Milan Torbica, 30 Jahre alt, 1,88 Meter groß und variantenreich am rechten Flügel unterwegs, steht ab sofort im Aufgebot des nordhessischen Oberligisten. Der Serbe hat zuletzt beim österreichischen Erstligisten Schwaz gespielt, davor in der letzten Saison bei der MT Melsungen in der Handball-Bundesliga und davor beim italienischen Erstligisten  A.H. Italgest Casarano, mit dem er auch am EHF-Cup bzw. an der Championsleague teilgenommen hat. Zuvor war Torbica bei IFK Skövde in Schweden aktiv, dem früheren Club von Ex-MT-Torwart Robert Lechte. Gummersbachs Trainer Sead Hasanefendic, der Anfang letzten Jahres die serbische Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Österreich coachte, hatte den schnellen Rechtsaußen im Vorfeld der EM in den erweiterten 28er Kader berufen. Zum Einsatz kam er allerdings nicht.

Quelle und Bild: Extra TIP

17. Februar 2012

Fit halten für den Notfall


deltha_feuerwehrIn Aktion: Andreas Galauch (von links), Lars Vogel, Lars Krönert und Dirk Blankenberg beim Spinning. Fotos: Feuerwehr Rothwesten/nh

Fuldatal. Einmal im Monat trainieren die Atemschutzträger der Feuerwehr Rothwesten im Deltha Fitness Club in Ahnatal. Insgesamt 18 Feuerwehrmänner und zwei Feuerwehrfrauen sind in Rothwesten ausgebildete und auf Tauglichkeit geprüfte Atemschutzgeräteträger. Im Einsatzfall sind sie diejenigen, die als erste in ein brennendes Gebäude stürmen und vermisste Personen retten,eine hohe körperliche Anstrengung.

Für Fitness verantwortlich

Die Wehrmitglieder sind nach der Dienstvorschrift für ihre körperliche Fitness selber verantwortlich. Um diese zu erreichen, gehen die Wehrleute regelmäßig zum Spinning oder Indoor Cycling. Jeweils eine Stunde radeln sie nach einem von Trainer Holger Eysell ausgearbeiteten Programm, bis der Schweiß in Strömen läuft.

In Fuldatal gibt es keine Fitness-Angebote für die Feuerwehr. Auch die 10er-Karte für das Freibad in Ihringshausen muss vom Feuerwehretat bezahlt werden. Holger Weber, Inhaber des Deltha Fitness Clubs, fördert Feuerwehren mit einem Spezial-Angebot.

Es begann vor drei Jahren mit einem Pilotprojekt, gemeinsam mit den Einsatzkräften der Ahnataler Wehr, die ihren Dienstsport als Mitglieder in dem Fitnesscenter ableisten. Dabei geht lediglich ein Drittel der Kosten zulasten des Feuerwehretats. Ein weiteres steuert die Gemeinde Ahnatal bei, das letzte Drittel geht auf den Fitness Club.

Radeln bei peppiger Musik

Der erste Kontakt zu den Rothwestener Wehrleuten entstand vor eineinhalb Jahren. Nach einem Probefahren waren alle Teilnehmer so begeistert, dass sie sich – allen voran der stellvertretende Wehrführer Dirk Blankenberg – seitdem dienstagabends von 20 bis 21 Uhr auf die Räder schwingen.

Bei peppiger Musik und angefeuert von den Rufen des Trainers, treten sie in rascher Reihenfolge mal stehend, mal sitzend in die Pedale, was das Zeug hält. Nicht umsonst haben alle ein Handtuch auf dem Lenkrad ausgebreitet, worauf die Schweißperlen tropfen können, und um sich zwischendurch das Gesicht abzuwischen.

„Es sind alle engagiert und mit Freude dabei“, betont Trainer Holger Eysell. Die Anforderungen kann jeder selbst dosieren. Wichtig sei, dass eine Stunde mitgefahren werde, „dann verbessert sich der individuelle Trainingszustand automatisch“. (mic)

7. November 2011

Rocker rocken Handball-Kracher


dorfrocker Die Dorfrocker gab’s auch zum Anfassen: Im Deltha Fitness Club Ahnatal durften die Meet and Greet-Gewinner Doris Vitt (li.), Adrian Rudolph (2. v. l.) und Sandra Umbach (2. v. r.) mit Gastgeber und Sponsor Holger Weber (re.) Tobias, Markus und Philipp von der Band treffen. Vorne präsentieren Lilita Meyer und Carla Klaassen (v. l.) das Konzertplakat. Foto: Jan Meyer

Vellmar. Auf der Alm, da gibt’s koa Sünd`: „Die Dorfrocker“ (bekannt aus der Pro7-Serie „Die Alm“) haben zum DHB-Spiel  zwischen dem TSV Vellmar und Europapokalsieger Frisch Auf! Göppingen die neue Handball-Hymne „TSV!“ vorgestellt.

Unterstützt wurden sie bei der Acapella-Performance von den rund 1000 Kehlen der Fans in der Vellmarer Großsporthalle.
Und weil das so gut geklappt hat, werden die Rocker wiederkommen: Nach dem Erfolg der Band holt der TSV-Handball die Dorfrocker anlässlich des Jubiläums „120 Jahre TSV 1892 Vellmar“ zurück in die Stadt. Das Konzert findet am 31. März 2012 um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Vellmar-Frommershausen statt.

Solange mussten aber nicht alle Fans warten, denn die drei Dorfrocker Tobias, Markus und Philipp gab’s für einige Glückspilze zum Anfassen: Bei einem Meet und Greet im Deltha Fitness Club in Ahnatal durften Doris Vitt, Adrian Rudolph und Sandra Umbach auf Tuchfühlung gehen…

Quelle: Extratip

Rasenallee: Bauarbeiten liegen im Zeitplan


Ahnatal: Die Baustelle am alten Bahnübergang Heckershausen verändert täglich ihr Gesicht. Diesen Eindruck haben viele Einwohner des Ortes und jene, die die Freizeit- und Sportanlagen an der Rasenallee regelmäßig nutzen. „Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan“, sagt ein Bahnsprecher aus Frankfurt.

Und auch der Verkehr über die eigens eingerichtete Umfahrung mit dem neuen Bahnübergang laufe bisher reibungslos. Seit Anfang August wird die 450 Meter lange Schleife befahren, es begann der Abbau der alten Fahrbahn nördlich und südlich des alten Bahnübergangs. Dann erfolgte wenige Meter südlich der Schienen der Aushub, um die neue Brücke herzustellen, über die künftig unter anderem Kurhessenbahn und Regiotram rollen, aber auch Landwirte mit ihren Geräten auf einer separaten Querung fahren sollen. Inzwischen ist das 680 000 Euro teure Bauwerk weitgehend fertig.

Es wurde in sechs Teilabschnitten betoniert, wie der Bahnsprecher sagt. Zunächst die beiden Fundamente, dann die Widerlager und Flügel der Achsen für die Bahn- und die Straßenüberführung. Aktuell seien nur noch die Kappen herzustellen. Dann sind die Betonarbeiten abgeschlossen. Bis zu zehn Mitarbeiter waren auf der Baustelle mit dem Einschalen, der Bewehrung und dem Betonieren beschäftigt. Am Ende wiegt das gute Stück aus rund 550 Kubikmeter Stahlbeton 1500 Tonnen. Von Samstag, 19. November, 0.30 Uhr, bis Montag, 21. November, 4 Uhr, soll der Betonkoloss an seine endgültige Position geschoben werden. Während dieser Zeit ist die Bahnstrecke gesperrt. Es wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Kassel und Weimar eingerichtet. Während der 51,5 Stunden müssen die beteiligten Baufirmen ein strammes Programm absolvieren. 40 Meter Gleise sind abzubauen, 4500 Kubikmeter Erde muss ausgehoben werden. Dann wird die Brücke eingeschoben. Wie beim Bauwerk in der Brückenstraße in Obervellmar komme auch an der Rasenallee die sogenannte Fluid-Technik zum Einsatz, sagt der Bahnsprecher. Hydraulik-Zylinder heben die Brücke an, und gleiten auf einem Stickstoff/Luft-Polster über Stahlschienen mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Minute in die Endlage des Bauwerks. Anschließend müssen 2500 Kubikmeter Boden bewegt werden, um die Widerlager zu hinterfüllen und den Damm herzustellen. Danach können die 40 Meter Gleise wieder montiert werden. Eine Stopfmaschine macht die Gleise wieder für die Bahn befahrbar.

Rasenallee tiefer gelegt

Das Brückenbauwerk ist der eine, der Straßenbau der andere Arbeitsbereich an der Rasenallee in Heckershausen. Für Letzteren sind erhebliche Erdbewegungen erforderlich, wie ein Bahnsprecher erklärt. Zu beiden Seiten der Schienen müssen insgesamt 12 000 Kubikmeter ausgehoben werden. Dies sind rund 1500 Lkw-Ladungen. Eine Winterunterbrechung einkalkuliert, sollen diese Arbeiten bis zum Frühjahr 2012 dauern.

Der ausgehobene Boden werde auf eine Erdstoffkippe gefahren und dort eingebaut, sagt der Sprecher. Aber es wird nicht nur gebuddelt. Nachdem eine Schicht des Bodens östlich der Zufahrtsstraße zur Tennishalle abgetragen war, rollte zum Beispiel eine Walze über die Erde, um diese wieder zu verdichten. Vorbereitungen für einen weiteren Arbeitsschritt, heißt es seitens der Bahn. Denn anschließend kam schweres Bohrgerät zum Einsatz. Mit diesem wurden Anker schräg in den Untergrund unter der Zufahrt zum Deltha Fitness Club gesetzt. Diese Anker wiederum halten eine Stützwand aus Stahlträgern und Holzbohlen, um die Böschung beziehungsweise die Straße zu sichern.

Im Schutz dieser Konstruktion wird später eine Gabionenwand errichtet. Um den Verkehr der Rasenallee unter den Schienen durchleiten zu können, muss im Bereich der Brücke bis zu einer Tiefe von sieben Metern ausgehoben werden. Der gesamte Einschnitt hat eine Länge von 450 Metern und wird an der breitesten Stelle, der Oberkante der entstehenden Böschung, 30 Meter messen. Sind die Erdarbeiten im Frühjahr 2012 beendet, soll mit dem Straßenbau begonnen werden, sagt die Bahn.

von Michael Schräer (HNA)

20. August 2011

Fitness-Studio-Test


hna-sportredakteur-robinGar nicht mal so leicht: HNA-Sportredakteur Robin Lipke (rechts) testet im Deltha Fitness-Club die Geräte. Hier trainiert er die schräge Bauchmuskulatur. Wie zu sehen, sind Ausdauer-Geräte wie Crosstrainer und Stepper in einem Raum mit den Kraft-Geräten.

Kassel. Ein unglaublich milder Augustabend, im Fernsehen wird das Bayernspiel live übertragen, und trotzdem herrscht an den Kraft-Geräten im Deltha Fitness-Club in Ahnatal ordentlich Betrieb.

Aus den Lautsprechern tanzen die Moleküle von der Gruppe Mia, ich breite mein Handtuch auf der Bank aus, schiebe vorsichtig die Hantelscheiben auf die Stange, bringe mich in Position, und los geht’s. Bankdrücken geht immer. Kaum habe ich den ersten Satz beendet, steht ein junger Mann vor mir: „Könnte ich kurz dazwischen? Und könntest du ein bisschen aufpassen? Hab’s lang nicht mehr gemacht“, sagt er.

Das ging ja fix. Keine zehn Minuten in einem fremden Studio – und schon integriert in der Fitness-Gemeinde. „Es läuft hier alles sehr familiär ab. Die meisten kennen sich“, sagt Inhaber Holger Weber, der von allen nur Holgi genannt wird. Neben dem familiären Anstrich hat die Einrichtung zudem richtig Club-Charakter.

Kraft- und Cardio-Bereich, ein Spinning-Raum, zwei Kursräume und einen Wellness-Bereich, der es in sich hat: zwei Saunen plus eine Außensauna, Schwimmbad, Liegen, Massage-Angebote – sehr beeindruckend. Und wer sich eben schnell die Haare machen lassen möchte – kein Problem. Petra Weber, Holgers Frau, betreibt im Deltha einen Frisörladen. Ein echter Familienbetrieb.

Wer sich hier anmelden möchte, hat eine Aufnahmegebühr, das so genannte Gesundheits-Startset, zu zahlen. Das kostet aktuell im Angebot 79 Euro, ansonsten 139 Euro. Es beinhaltet ein Beratungsgespräch mit Zielsetzung, Trainingsplanerstellung, Einweisung in die Trainings- und Bewegungslehre sowie drei Wertgutscheine. Exakte medizinische Messungen – etwa Beweglichkeitsüberprüfungen, eine Herzfrequenzmessung, eine Körperfettdiagnose oder ein Rücken-Check – werden nicht vorgenommen.

Die Geräte im Kraftbereich stammen von der Firma Schnell. Sie sind konventionell, robust, mit Lasten und Gewichten und prima einzustellen. Richtig klasse ist der Indoor-Cycling-Bereich: heller Raum, Fenster und viel Platz. Wer allerdings ein Laufband sucht, der sucht vergebens. Zudem fällt auf, dass jene, die auf dem Crosstrainer und Stepper schwitzen, auf Fernseher verzichten müssen. Außerdem fehlt ein Raum beziehungsweise ein Bereich für Entspannungs- und Beweglichkeitsübungen.

Insgesamt herrscht im Deltha eine sehr angenehme Atmosphäre. Das Durchschnittsalter der Kunden beträgt 41 Jahre; es wird die ganze Familie angesprochen.

Das Fazit: Deltha – für jeden etwas dabei

Wie der Name schon verrät, hat die Einrichtung in Ahnatal Club-Charakter. Gutes Kurs-Angebot, toller Wellness-Bereich, und dass Indoor- und Outdoor-Aktivitäten sehr gut miteinander verknüpft werden können, hat was. Somit bietet der Deltha Fitness-Club für jeden etwas. Im Kraftbereich richtet sich das Studio vor allem an Sportler, die sich muskulär fit halten wollen, beziehungsweise, die im Fitness- und Krafttraining einen Ausgleich zu ihrer sonstigen Sportart suchen. Die Geräte sind konventionell und robust, klassische Kraftsportler kommen auf ihre Kosten. Ein Biergarten gehört auch dazu – sehr gesellig.

Von Robin LipkeFoto Koch HNA

16. Februar 2011

1000 Fan-Postkarten


1102_k_f_postkarte_cmykDie TSV-Fanpostkarte hat sich schon in ihrer Erstauflage – präsentiert vom Cineplex Capitol in Kassel – zum Kultobjekt entwickelt. Ab Freitag beim TSV-Fan-Stammtisch im Deltha Fitness Club in Ahnatal (ab 21 Uhr, Rasenallee 8, 34292 Ahnatal) kommt die zweite Auflage in die Verteilung.

Präsentiert wird diese Karte von K&F-Frisuren im Deltha Fitness Club in Ahnatal. Insgesamt warten 1000 Fan-Postkarten auf Sammler, dabei sein lohnt sich also. Außerdem wird an dem Abend ein Video für den neuen TSV-YouTube-Channel gedreht.

Die neue TSV-Fanpostkarte (Edition 2) wird präsentiert von K&F-Frisuren im Deltha Fitness Club in Ahnatal.

von Jan Mayer